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HJST 2016 – In drei Wettfahrten zum Titelgewinn – Flaute verhindert Segeln am Sonntag

Das 53. Hamburger Jugendsegler Treffen stand in diesem Jahr unter einem Hochdruck Einfluss. Drei Tage lang strahlender Sonnenschein, blauer Himmel aber leider nur ein Tag Wind. Somit blieb nach drei Wettfahrten am Samstag leider am Sonntag nur warten und das Ende der Wettfahrten am Sonntag.

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420er auf dem Weg ins Ziel

In diesem Jahr reisten 69 Jollen und 4 Jugendwanderkutter aus Hamburg,  Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und Berlin an die Alster. Damit trafen sich knapp 160 Jugendseglerinnen und Segler auf dem Gelände des Hamburger Segel-Club. Hinzu kamen 22 Helferinnen und Helfer aus acht Vereinen.

Die Helferinnen und Helfer waren von Freitagnachmittag im Dauereinsatz. Angefangen vom Trailerservice an der Straße bis zum Kran- und Vorplatzmanagement über die Wasserarbeit bis hin zum Management der abreisenden Fahrzeuge und Trailer. Sie boten einen rundum Service für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Auf dem Wasser hatte das Wettfahrtleitungsteam am Samstag die Herausforderung Alster zu meistern. Der Wind variierte zwischen vier und zwölf Knoten und war bekannter weise alles andere als konstant. Doch lediglich vor dem Start zur zweiten Wettfahrt kam es zu einer größeren Pause, da mehrfach auf den sich einpendelnden Wind gewartet werden musste. Doch alle gestarteten Wettfahrten waren von Anfang bis Ende fair zu segeln.

AP über A: Keine Wettfahrten am Sonntag

AP über A: Keine Wettfahrten am Sonntag

Bei der einzigen nicht Meisterschaftsklasse, der Jugendwanderkutter, setzte sich die Mannschaft um Finn Steingrobe (TUSF) auf der Finkenwerder mit drei ersten Plätzen am Samstag an die Spitze. Der Sonntag brachte dann den vom Vortag bekannten Sonnenschein, jedoch blieb der Wind aus und so wurde nach zweimaliger Startverschiebung um 12:00 Uhr die Regatta für beendet erklärt. Leider war keine Besserung der Windbedingungen erkennbar und auch nicht eingetreten. Der Finkenwerder auf den Plätzten folgten die SVAOE Mannschaften der Neumühlen und Teufelsbrück und Lars Hauschildt und Stine Eisermann.

In der Piraten-Klasse konnten Jonas Hentschel und Justus Klemme (SVWS) ihren Titel verteidigen und somit wiederholt Hamburger Jugendmeister werden. Sie setzten sich mit drei ersten Plätzen gegen ihre Clubkameraden Yannik Gohla/Lars Bostelmann Arp (2. Platz, 6 Punkte) und Niklas Hellwig/Paul Hitmann (3. Platz, 9 Punkte) durch.

Bei den Teenys geht der Titel nach Schleswig-Holstein an Paul Lichtenberg und Johanna Prochnow (SVMG, 9 Punkte). Punktgleich auf Rang 2 segelten die Niedersachen Stefan Schmit/Timo Wacke (SVSS/GSV, 9 Punkte) vor den Titelverteidigerin Charlotte Henkel mit Josefine Henkel (HSC, 11 Punkte). Die Teenys schafften es 2016 mit 24 Booten stärkste Klasse auf der Alster zu sein.

Eine Woche nach ihrer Qualifikation zur Jugend-EM der 420er setzten segelten Leonhard Kosanke und Ole Ulrich (MSC/NRV) in Hamburg souverän zum Titel. Nach drei ersten Plätzen hatten sie vier Punkte Vorsprung auf die zweit platzierten Janneke Fock/Apoline Wanser (NRV, 7 Punkte) und zehn Punkte auf Stefan Meier/Charly Barth (DUYC/MSC, 13 Punkte).

Der Titel in der Laser Radial-Klasse bleibt weiterhin in NRV Hand. In diesem Jahr setzte sich Tim Parlow (NRV, 6 Punkte) gegen Vincent Keller (MSC, 9 Punkte) und Hanne Goericke (MSC, 10 Punkte) durch.

Die Hamburger Seglerjugend als Veranstalter dankt der Unterstützung der treuen Partner Hanseboot und dem Hamburger Segel-Club als Gastgeber. Hinzu kommen die Vereine die wie jedes Jahr die Seglerjugend mit Material unterstützen, dazu gehören: Blankeneser Segel-Club, Norddeutscher Regatta Verein, Segler-Vereinigung Altona-Oevelgönne und der TUS Finkenwerder.

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Ergebnisse: JWK LaserRadial Pirat Teeny 420er