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Änderung der Ordnungsvorschriften

DSV OrdnungsvorschriftenAuf der Seglerratssitzung im Januar im Rahmen der Boot Düsseldorf wurden zahlreiche Änderungen der Ordnungsvorschriften beschlossen. Die neuen Ordnungsvorschriften finder ihr im Netz unter ORDNUNGSVORSCHRIFTEN REGATTASEGELN und könnt diese als PDF runterladen. Welche Jugend relevanten Änderungen vorgenommen wurden, könnt ihr hier lesen:

Schwimmwesten-Pflicht bei Regatten für Seglerinnen und Segler unter 20 Jahren

Das Präsidium und der Seglerrat des Deutschen Segler-Verbandes sind dem Wunsch des Jugendsegelausschusses gefolgt und haben eine generelle Pflicht zum Tragen von „persönlichen Auftriebsmitteln“ für Seglerinnen und Segler im DSV-Jugendalter bei Regatten beschlossen. Ein entsprechender Absatz wird Teil der überarbeiteten Wettsegelordnung und erlangt Gültigkeit zum 1. Februar 2017. Die neue Regelung gilt für alle Seglerinnen und Segler unter 20 Jahren, d.h. in 2017 für die Jahrgänge 1998 oder jünger und betrifft alle Bootsklassen – z.B. auch auf Kielbooten. Sofern Klassenvorschriften nichts anderes vorschreiben müssen die „persönlichen Auftriebsmittel“ mindestens der ISO 12402-5 entsprechen.

A-B-Umstiegregelung der Optimistenklassen

Die A-B-Regelung zum Umstieg von Opti-B nach Opti-A ist aus den Ordnungsvorschriften gestrichen. Stattdessen legt die Deutsche Optimisten Dinghy Vereinigung e.V. die Regelung für den Umstieg nun selber fest. Der Jugendsegelausschuss des DSV muss diese Regelung allerdings weiterhin genehmigen.

Teilnehmerabhängige Ranglistenfaktor

Ab Ende 2017 entfällt bei den Jüngstenklassen der teilnehmerabhängige Ranglistenfaktor. Dies bedeutet, dass ab diesem Zeitpunkt für jede Ranglistenregatta durch die Klassenvereinigung feste Ranglistenfaktoren vergeben werden müssen – so wie bei allen anderen Klassen auch. Die Möglichkeit des teilnehmerabhägigen Faktors nutzte in den letzten Jahren nur noch die Optimisten-Klasse.

Schiedsrichter bei Jugendregatten

Bei Jugend- und Jüngstenranglistenregatten (ebenso bei olympischen Klassen) müssen nun Schiedsrichter vor Ort und nach Möglichkeit auf dem Wasser anwesend sein. Schiedsrichter „auf Abruf“ zu Hause sind also nicht mehr zulässig. Ebenso müssen der Wettfahrtleiter und der Obmann des Protestkomitees bereits in der Ausschreibung genannt werden.

Quelle: dsv.org, Facebookseite der Seglerjugend im DSV